Ermittlung nach Kohlenmonoxidvergiftung
Torfhaus, Lk. Goslar, 29.04.2012
Die Polizei Goslar ermittelt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig nach einer Kohlenmonoxidvergiftung zum Nachteil einer vierköpfigen Familie aus dem Raum Hamburg am vergangenen Wochenende.
Nach ersten Ermittlungen hatten die Eltern mit ihren beiden fünf und sieben Jahre alten Kindern in einer Skihütte im Bereich Torfhaus von Freitag auf Samstag übernachtet. Nachdem sie über Nacht einen Kachelofen befeuert hatten, klagte zunächst die 39-jährige Mutter über Unwohlsein, als sie am Samstagmorgen aufwachte. Da sich im Laufe des Vormittags der Gesundheitszustand der ganzen Familie verschlechterte, brachte der 47-jährige Vater seine Frau gemeinsam mit den Kindern zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Dort wurde bei allen vier Personen eine Kohlenmonoxidvergiftung festgestellt, woraufhin sie in eine Spezialklinik nach Halle/Saale gebracht wurden. Nach einer ersten medizinischen Einschätzung habe für die Mutter eine akute Lebensgefahr bestanden. Der Gesundheitszustand habe sich aber zwischenzeitlich wieder stabilisiert.
Gemeinsam mit der Feuerwehr hatte die Polizei am Samstag in der Skihütte erhöhte Kohlenmonoxidwerte festgestellt.
Text: Polizeiinspektion Goslar
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