Großfeuer vernichtet 180 Rundballen

Hüpede, Region Hannover, 01.05.2012
Der Tanz in den Mai fiel für zahlreiche Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehren Hüpede, Oerie, Bennigsen und Gestorf buchstäblich ins Wasser. Gegen 16:45 h wurden sie zu einem Großbrand zwischen Hüpede und Gestorf gerufen. Nach Angaben des Besitzers wurden rund 180 Rundballen, die zum Auslegen in den angrenzenden Erdbeerfeldern gedacht waren, ein Raub der Flammen.
Geschätzte 60 Ballen konnten durch den raschen Einsatz eines Treckers, der eine Schneise in die Strohmiete riss, und die sofortige Löschwassergabe aus den Tanks der Tanklöschfahrzeuge vor dem Feuer geschützt werden. Die Einsatzstelle wurde über eine ca. 800 Meter lange Löschwasserleitung von Hüpede aus versorgt, um bis zu fünf Strahlrohre zu speisen. Der starke Ostwind fachte das Feuer immer wieder an, sodass sich die Einsatzleitung entschied, zusätzlich zu den beiden eingesetzten Traktoren, gegen 19:00 h einen Radlader des Technischen Hilfswerkes anzufordern und einzusetzen. Bis 23:00 h dauerte es, bis alle Strohballen auseinander gerissen und abgelöscht waren. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten waren gegen 00:30 h beendet. Die Brandursache ist unklar, Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Verletzt wurde niemand.
Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Hüpede, Oerie, Bennigsen und Gestorf mit neun Fahrzeugen und 63 Einsatzkräften, das Technische Hilfswerk Ronnenberg mit zwei Fahrzeugen und drei Helfern, die Polizei mit einem Fahrzeug und zwei Beamten.
Heute, 01.05.2012, gegen 09:30 h wurden die u.a. Feuerwehren abermals zu einen Flächenbrand zwischen Hüpede und Gestorf alarmiert. Ein Fußgänger hatte an der Einsatzstelle von gestern kleine Rauchwölkchen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Mit wenig Wasser und Schaumbildner aus dem Tanklöschfahrzeug Bennigsen wurden die kleinen Schwelbrände abgedeckt nachdem sie vorher in Handarbeit aufgerissen wurden. Der Einsatz war gegen 10:00 h beendet
FF Hüpede und Bennigsen mit zwei Fahrzeug und 12 Einsatzkräften
Polizei mit einen Fahrzeug und 2 Beamten
Text, Foto: Henning Brüggemann
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