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Einsatzfoto: Serie der Kellerbrände setzt sich fort in Hannover-Linden

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Einsatzfoto: Extreme Verformung des Vorderwagens  in Salzwedel, Lk. Harburg

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Einsatzfoto: Umgestürzter Milchlaster sorgt für Langzeiteinsatz in Lemke, Lk. Nienburg

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Kellerbrand in Linden-Süd

Kellerbrand in Linden-Süd am 05.05.2012 in Hannover

Hannover, 05.05.2012

Beim Brand eines Kellerverschlages in einem Mehrfamilienhaus in der Deisterstraße, Stadtteil Linden-Süd, entstand glücklicherweise nur Sachschaden. Die Feuerwehr verhinderte eine Ausbreitung des Brandes auf weitere Bereiche des Kellers sowie auf das übrige Gebäude. Allerdings beschädigte das Feuer die Elektroverteilung des Hauses derart, dass es zunächst komplett spannungsfrei geschaltet werden musste.

Um 17:58 h meldete eine Anwohnerin des Nachbargebäudes der Regionsleitstelle Hannover eine starke Rauchentwicklung aus einem Kellerfenster eines Mehrfamilienhauses in der Deisterstraße 73 im Stadtteil Linden-Süd. Aufgrund der Meldungen entsandte die Leitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Linden an die Einsatzstelle.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war der Treppenraum des Gebäudes derart stark verraucht, dass selbst aus dem Dachbereich Rauch drang. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz gingen umgehend sowohl in den Keller zur Brandbekämpfung als auch zur Kontrolle des Treppenraumes vor.
Die im Haus befindlichen Bewohner konnten in ihren Wohnungen verbleiben, da zu ihnen direkter Kontakt über geöffnete Fenster bestand und zudem kein Rauch in die Wohnungen eingedrungen war. Der Treppenraum konnte mittels eines Hochleistungslüfters innerhalb weniger Minuten entraucht werden.
Den im Keller vorgehenden Trupps gelang es trotz der starken Verqualmung, den Brandherd schnell ausfindig zu machen und abzulöschen. In einem Holzverschlag brannten Gerümpel sowie Reifen. Bereits um 18:20 h konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Im Nachgang mussten Glutnester gelöscht und der Kellerbereich entraucht werden.
Aufgrund des Umstandes, dass die Elektroverteilung durch die Wärmeeinwirkung des Feuers stark beschädigt wurde, mussten Mitarbeiter von Enercity das Gebäude zunächst komplett spannungsfrei schalten.
Verletzt wurde bei diesem Brand glücklicherweise niemand.
Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 10.000 Euro. Zur Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit insgesamt 35 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz.

Text: Andreas Hamann
Foto: Red.

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