Aufwendige technische Rettung nach Arbeitsunfall

Hannover, 11.05.2012
Im Kröpkecenter wurde bei einem Arbeitsunfall ein Bauarbeiter schwer verletzt. Durch die derzeit vorherrschenden baulichen Gegebenheiten war die Rettung nur über einen Kran möglich.
Gegen 11:15 h ging im Lage- und Führungszentrum der Feuerwehr Hannover ein Notruf über einen verunglückten Bauarbeiter ein. Aufgrund der Beschreibung des Anrufers entsendete das Lage- und Führungszentrum einen Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer-und Rettungswache 1. Der betroffene Bauarbeiter hatte bei Sanierungsarbeiten eine schwere Fußverletzung erlitten. Die baulichen Gegebenheiten machten eine patientengerechte Rettung über die vorhandenen Zugangsmöglichkeiten unmöglich. Die Einsatzkräfte entschieden sich in enger Absprache mit dem behandelnden Notarzt für eine Rettung mittels Kran und Rettungskorb aus einer Höhe von 43 m / 9.OG. Ein vor Ort befindlicher Baukran wurde für die Dauer der Rettungsmaßnahmen eingesetzt. Zusätzlich wurde das Sonderfahrzeug AB-Kran der Feuerwehr Hannover alarmiert und der auf diesem Fahrzeug verlastete Rettungskorb für eine patientengerechte Rettung benutzt. Der Patient wurde zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Für die Kräfte der Feuerwehr war der Einsatz um 12:30 h beendet. Zur Durchführung der technischen Rettung waren sieben Einsatzkräfte und zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Hannover im Einsatz.
Text: Oliver Reiche, Feuerwehr Hannover
Foto: Frank Tunnat
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